Lebensmittelkauf - Last oder Lust?

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Ob der Großeinkauf samstags für die folgende Woche oder die kleinen Einkäufe zwischendrin: Lebensmittel einkaufen ist unumgänglich und betrifft jeden – zumindest solange man nicht Superstar ist oder eine Haushälterin beschäftigt. Darum stellen wir uns in diesem Beitrag die Frage: Auf was sollte man beim Lebensmitteleinkauf unbedingt achten? 

  1. Was zu viel ist, ist zu viel
    Gekauft wird nur was gebraucht wird! Dieser Grundsatz sollte bei jedem Einkauf berherzigt werden. Denn viel zu viele Lebensmittel landen Tag für Tag in der Mülltonne. Nach aktuellen Studien wirft jeder Deutsche pro Jahr über 80 Kilo Lebensmittel weg. Das ist echt heftig – oder, was meint ihr? Hier ein kleiner Tipp zur Vermeidung von Lustkäufen beim Lebensmitteleinkauf: Nicht hungrig einkaufen gehen! Wer schon mit großem Appetit den Supermarkt betritt, kauft eindeutig mehr und auch ungesünder. Am besten man hält sich – weitestgehend – an einen zuvor geschriebenen Einkaufszettel.

  2. Auf Frische achten
    Wer möchte schon halb vergammelte Lebensmittel kaufen – keiner. Das Problem ist nur: Bei manchen Produkten ist es gar nicht so einfach zu erkennen, wie frisch sie sind. Denkt an in Plastikfolie gepressten Salat. Auch wenn hier Frischemängel nicht gesundheitlich bedenklich sind, ist der Vitamingehalt natürlich gleich Null. Vom Erscheinungsbild – schließlich ist das Auge doch mit – ganz zu schweigen. Achtet beim Salat am besten auf den Struck: Ist die Schnittstelle schon richtig braun, so liegt er bestimmt schon ein paar Tage lang im Gemüseregal. Im Übrigen gilt bei allen Obst- und Gemüsesorten: Auf feste Konsistenz achten und auf frische nicht ausgetrocknete Stiele /Stängel. Frisches Fleisch lässt sich optisch eigentlich leicht ausmachen. Achtet also an der Fleischtheke drauf, welches Stück für euch eingepackt wird. Wirkt das Fleisch glasig, grau und weist eventuell noch ausgetrocknete Ränder auf, solltet ihr Einspruch erheben. Ein solches Gammelstück kommt bei euch nicht in die Tüte bzw. Pfanne.

  3. Einkaufen mit Kindern leicht gemacht
    Ein schwieriges Unterfangen kann auch das Einkaufen mit Kindern darstellen. Zum einen verschwinden sie manchmal spurlos in den Gängen oder – das wohl gefürchtetste Übel – man bekommt Sie nicht an Spiel- oder Süßigkeitenregalen vorbei. Nicht ohne Mordsterror zu riskieren....Auch hier gibt es ein paar Tipps und Tricks, wie ihr einen Einkauf mit Kindern möglichst angenehm für beide Seiten gestalten könnt. Überlegt am besten vorab, inwieweit ihr die Kleinen mit zum Großeinkauf schleppen müsst oder ob nicht Oma und Opa gerne mal in diesem Zeitraum auf den Nachwuchs aufpassen wollen. Habt ihr keine Betreuungsmöglichkeit, hilft es vorher klare Regeln festzusetzten. Schreibt einen Einkaufszettel gemeinsam mit euren Kids, somit kann vorher geregelt werden, was in den Einkaufwagen wandern soll. So baut ihr im günstigen Fall schon mal eine Art Hemmschwelle gegen unnötige Diskussionen vor den Regalen auf. Zugegeben – die Hardliner wird das nicht unbedingt beeindrucken. Gebt euren Sie Kindern jedenfalls klare Gründe, warum sie etwas nicht haben können. Zusätzlich kann es helfen den Kindern Aufgaben beim Einkaufen zu geben, also sie beispielsweise einige Zutaten suchen und bringen zu lassen. Probiert es einfach mal aus...

  4. Lebensmittel mit Tücken: Gefährliche Inhaltsstoffe
    Die Tücke beim Lebensmitteleinkauf: Was enthält das Produkt, das ich kaufe, eigentlich? Eine Frage die sich bestimmt immer noch viel zu wenige Menschen wirklich stellen. Die Bequemlichkeit siegt meist und aus diesem Grund wird dem vertraut, was der Anbieter des Produkts behauptet. Seit dem 13. Dezember 2014 ist zwar eine EU-Verordnung, die Pflichtangaben auf Lebensmitteln verlangt, in Kraft getreten. Ziel dieser Verordnung sind in erster Linie Allergiekennzeichnungen oder die Kennzeichnung von Lebensmittel-Imitaten umzusetzen. Zudem werden Nährwertangaben – zumindest für verpackte Lebensmittel- verpflichtend. Damit müssen Brennwert, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Salz und Eiweiß gekennzeichnet sein. Über Allergene ist auch bei loser Ware zu informieren. So muss an Bedientheken ein Schild auf bestehende Informationsmöglichkeiten hinweisen.

    Fraglich ist jedoch, wer sich die Etiketten eines Produktes wirklich aufmerksam durchliest – trotz der verpflichtenden Mindestschriftgrößen. Und die von Verbraucherverbänden geforderte verbraucherfreundliche Ampelkennzeichnung ist bislang nicht vorgesehen. Damit könnten die Verbraucher wirklich auf einen Blick erkennen, wie hoch der Gehalt an Fett, Zucker und Salz ist – also Stoffe, die sich, je nach individueller Konstitution, in einer gewissen Konzentration wirklich gesundheitsgefährdend auswirken können. Eigentlich schade...

 

Beacons – Sieht so die Shopping-Zukunft aus?

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© enfig

Was ist eigentlich ein "Beacon"? Aus dem Englischen übersetzt bedeutet " Beacon" soviel wie Leuchtturm oder Leuchtsignal. Doch was steckt hinter der neuen Technologie, bei der Handel und Werbefachleute ins Schwärmen geraten? Welche Möglichkeiten bietet sie Shop-Betreibern und welche Vorteile den Verbrauchern? Und was sagen Datenschützer dazu?

Keine Frage: Mobile Shopping ist ein Thema, dem sich kaum einer entziehen kann. Suchanfragen, Aufrufe und Einkäufe finden vermehrt über mobile Endgeräte statt, und dennoch: Viele ziehen immer noch ein reales Shoppingerlebnis dem Internet vor. Schließlich geht es oft auch um das Erleben mit allen Sinnen. Und jetzt kommen die kleinen Leuchtfeuer, genannt "Beacons", daher und lassen tatsächlich analoges und digitales Leben verschmelzen. In der Tat könnte diese Technologie Kauferlebnisse revolutionieren. Das heißt im Klartext: Jemand kommt in der Innenstadt in die Nähe der Filiale eines großen Bekleidungsherstellers und, ohne dass er einen Fuß in das Geschäft setzt, erhält er auf sein Handy die neuesten Angebote oder Rabattaktionen dieses Ladens.

Und damit nicht genug: Mit Hilfe von Beacons sagt uns unser Smartphone, wo im Supermarkt das gesuchte Produkt steht, und wir erhalten individuelle Rabatte, nachdem wir als alter Stammkunde identifiziert wurden. Aber wollen das Kunden überhaupt? Und wie sieht es hier mit datenschutzrechtlichen Bedenken aus? Beacons sind Mini-Sender, die auf dem Standard Bluetooth Low Energie (BLE) basieren. Damit ein Smartphone mit dem Signal eines Beacons etwas anfangen kann, muss auf einem Smartphone eine entsprechende App installiert sein und im Hintergrund laufen. Denn die Beacons können nur Signale (Identifikationsnummern) aussenden und keine Daten empfangen. Das heißt, jemand, der keine entsprechende App installiert hat, muss auch nicht befürchten, dass man seinen Standort ausfindig machen kann oder dass er per Push-Nachricht lästige Werbung erhält.

Wer eine solche App installiert hat, lässt dagegen Push-Benachrichtigungen auf sein Smartphone zu und empfängt auf diese Art - sozusagen mit Einverständnis - Werbebotschaften oder Informationen wie z.B. Rabattangebote etc.. Dennoch haben Datenschützer – vielleicht zu Recht (?)– ihre Probleme mit der neuen Technologie.

Letztlich werden wir Nutzer entscheiden, ob Beacons das Werbeding der Zukunft wird. Was meint ihr dazu? Schreibt uns doch einfach eine E-Mail an
info@aktuelle-angebote.de. Wir sind schon gespannt auf eure Meinungen!

Wände streichen selbst gemacht

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@Robert Kneschke

Wir verraten euch ein paar Tipps und Tricks, wie ihr eure Wände zum Strahlen bringt. Ganz egal, ob klassisch weiß oder mit etwas Farbe.

Zunächst solltet ihr erst einmal die Farbfrage klären. Zum einen verändert der Einsatz von getönten Wandfarben natürlich optisch sehr viel. Zum anderen gibt es aber auch ganz interessante Erkenntnisse aus der Psychologie, wie Farben auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden Einfluss nehmen können.

Bleiben wir zunächst einmal bei der Optik: Helle und kühle Farben, wie z.B. Hellblau, lassen Wohnräume großzügiger erscheinen. Ein warmer und heller Farbton wie Gelb oder Apricot, kann fehlendes Sonnenlicht ersetzen. Dunklere Farbtöne sollten in jedem Fall nur verwendet werden, wenn ein Raum eine gewisse Größe hat und es vielleicht sogar erwünscht ist, den Raum optisch zu verkleinern, damit er etwas gemütlicher wirkt. Das erreicht man dann am besten mit warmen, kräftigen Tönen, wie ein warmes Braun oder ein dunkles Rot.

Der Deckenanstrich sollte nach Möglichkeit weiß bleiben, da eine bunte Decke die Raumhöhe optisch erheblich reduziert. Gefühlt fällt einem dann die Decke auf den Kopf.

So und jetzt noch ein paar Worte zur Farbwirkung auf der psychischen Ebene. Beginnen wir mit der Farbe Rot: regt an, wirkt stimulierend, verursacht aber auch Unruhezustände. Orange: Weckt die Arbeitsfreude und vertreibt Depressionen. Achtung: Wirkt auch appetitsanregend – also könnte problematisch werden, für diejenigen, die mit Gewichtproblemen kämpfen. Mit der Farbe Gelb kann man nichts verkehrt machen: wirkt aufmunternd, stärkt Nerven und Intellekt und hilft bei Mutlosigkeit. Und – wer hätte das gedacht: Hilft auch bei Geiz! Blau dämpft Aufgeregtheit und hilft bei Unruhezuständen kann aber bei melancholisch oder depressiv veranlagten Menschen Verstimmungen vertiefen. Grün wirkt natürlich, beruhigt und harmonisiert. In Räumen vermittelt Grün Ruhe und Kreativität - also ideal für Arbeits- und Büroräume. Braun wirkt in Räumen rustikal, aber auch beruhigend und natürlich. Es vermittelt Geborgenheit und Sicherheit. Rosa ist die ideale Farbe für Schlafräume: Wirkt beruhigend, baut Aggressionen ab, aber ist wahrscheinlich trotzdem nicht jedermanns Sache um sich rund herum wohl zu fühlen....Also man darf es auch nicht übertreiben mit der Farbpsychologie. Eines ist allerdings noch interessant in diesem Zusammenhang: In einem blau gestrichenem Zimmer friert man sehr viel schneller als in einem orange oder rot getünchtem Raum. Also, eventuell solltet ihr mal auf andere Farben setzen, wenn die Heizkostenabrechnung mal wieder viel zu hoch ausgefallen ist...

So jetzt geht´s aber endlich los: Ihr habt die Farbfrage geklärt und könnt mit den Vorarbeiten beginnen. Wenn möglich räumt ihr am besten leichtere Möbelstücke aus dem Zimmer – Alles andere, was im Zimmer verbleiben muss, deckt ihr sorgfältig mit Malerfolie ab. Auch den Fußboden müsst ihr komplett mit Folie auslegen. Fußbodenleisten, Fenster und Türen klebt ihr am besten mit Kreppband ab. Erledigt diese Arbeiten mit größter Sorgfalt, denn, was nützt es euch, wenn ihr zwar die Kosten für Malerarbeiten spart, aber nach eurer Do-it-yourself-Aktion ein neuer Fußboden oder neue Fenster fällig sind, weil die Farbe dort unbeabsichtigter Weise gelandet ist.

Bevor ihr nun wirklich mit dem Streichen beginnt, achtet darauf, dass die Wände gründlich gereinigt sind. Denn Staub oder Spinnweben haben - spätestens jetzt - nichts an den Wänden verloren. Dübellöcher in der Wand oder sonstige kleine Schadstellen bitte unbedingt vorher mit Spachtelmasse ausfüllen und mindestens 24 Stunden trocknen lassen. Wie sieht es mit Dulux fester Farbe aus? Manche behaupten, gerade für Anfänger sei Farbe dieser Konsistenz besonders gut geeignet. Meine eigene Erfahrung: Für kleine Räume und Decken ist feste Farbe ganz gut verwendbar. Ab einer gewissen Größe der Fläche geht die Farbe dann aber echt ins Geld und außerdem ist es keinesfalls so, dass ihr euch damit das Abdecken sparen könnt. Denn ohne Kleckern geht es auch mit dieser Art von Farbe nicht ab. Und letztlich hat es sicher seinen Grund, dass die Profis mit Alpina Weiß arbeiten. Daher beziehen sich unsere nun folgenden Tipps auf das Arbeiten mit Flüssigfarbe:

  1.  Farbe anmischen und das gewählte Mischungsverhältnis beibehalten.
  2.  Untergrundbehandlung: Bei Rauhfasertapete ist keine Vorbehandlung nötig, bei Putz hingegen muss eine spezielle Grundierung aufgebracht werden.
  3.  Beginnen solltet ihr immer mit der Decke – andernfalls ist die Gefahr groß, beim Deckenanstrich die schon bearbeiteten Wände zu bekleckern.
  4.  Die Kanten solltet ihr mit einem Flachpinsel behandeln.
  5.  Nie die Farbe nach dem Eintauchen in den Eimer gleich auf die Wand streichen. Ihr müsst ein Abstreifgitter benutzen, sonst kann der Farbauftrag nicht gleichmäßig werden.
  6.  Bei großen Wandflächen kann auch eine Teleskopstange zum Einsatz kommen.

Letztlich solltet ihr aber immer – gerade bei großflächigen Umgestaltungen überlegen, ob ihr nicht erst einmal ein Angebot von einem Fachbetrieb einholen solltet, bevor ihr selbst Hand anlegt. Denn Streichen erfordert in jedem Fall viel Zeit, viel Sorgfalt und setzt nicht selten handwerkliche und technische Fachkenntnisse voraus.

 

Bester Preis für deinen Gebrauchten

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 ©Daniel Ernst

Fotolia gebrauchtwagen

Der Traum vom neuen Auto kann endlich Wirklichkeit werden! Du hast dein (finanzierbares) Traumauto endlich gefunden und natürlich solltest du auch gleich zuschlagen und das Vertragliche unter Dach und Fach bringen, wenn da nicht noch dein „Alter" wäre. Wo hin nur mit dem Gebrauchten? Schließlich ist er ja noch ganz gut in Schuss und eine kleine Finanzspritze käme ja gelegen, oder ist gar Voraussetzung dafür, dass du den „Neuen" überhaupt finanzieren kannst.

Also stellt sich die dringende Frage: Wie bekommst du dein gebrauchtes Auto so schnell wie möglich an den Mann oder die Frau? Zu einem möglichst guten Preis, versteht sich. Wenn du nicht gerade ein ganz besonderes Exemplar zuhause rumstehen hast, trittst du mit vielen anderen Verkäufern in den Wettbewerb. Das wiederum heißt, dass du dir genau überlegen musst, wie du Interessenten gerade auf deinen Wagen aufmerksam machen kannst. Um dieses Ziel zu erreichen solltest du einige Regeln beachten:

  1. Beschreibe zunächst den Zustand des Fahrzeugs möglichst genau – wichtig sind dabei Angaben zu Modell, technische Daten, zum Zustand, wie z.B. gepflegt und regelmäßiger Kundendienst, Extras, Innenausstattung etc.

  2. Stelle möglichst professionelle Bilder ins Netz, denn: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Hier darfst du deinen Gebrauchten richtig glänzen lassen! Also am besten vorher nochmals in die Waschanlage und unbedingt vor Aufnahme der Bilder auf Top-Lichtverhältnisse achten. Hier darfst du ruhig auch etwas tricksen, z.B. indem du den Bildhintergrund geschickt auswählst, z.B. vor einer schönen Hauseinfahrt oder in freier Natur. Psychologie ist eben Alles. Oder würdest du gerne ein Auto kaufen wollen, das du erstmalig vor einer Müllhalde stehen siehst?

  3. Auf keinen Fall solltest du Schäden oder Fehler verschweigen, was nicht heißt, dass du wirklich jede winzige Beschädigung des Lacks durch Steinschlag erwähnen musst. Im Einzelfall kann es sich auch lohnen, Schäden - vor dem Verkauf - noch vom Profi reparieren lassen. Das gilt natürlich vor allem für Gebrauchte, für die noch ein relativer hoher Marktwert besteht. Bei bestimmten Mängeln – das sind meist solche, welche die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs berühren – besteht sogar eine Mitteilungspflicht. So musst du angeben, wenn es sich um einen Unfallwagen handelt und auch auf sonstige schwere Mängel von dir aus hinweisen. Hier solltest du wirklich jede Trickserei unterlassen. Fliegst du nämlich auf, kommt es nicht nur zur Rückabwicklung des Kaufvertrags (Käufer bekommt gegen Rückgabe des Fahrzeugs sein Geld zurück), nein es kommt noch schlimmer: Du riskierst sogar ein Strafverfahren! Das gleiche droht dir bei Tachomanipulationen. Also hier gilt die Devise: Ehrlich währt am längsten. Bagatellschäden dagegen musst du nur auf konkretes Nachfragen des Interessenten benennen. Außerdem bist du auch nicht verpflichtet, eigeninitiativ auf alle negativen Umstände hinzuweisen, wie z.B. hoher Benzinverbrauch, Windgeräusche beim Fahren oder Ähnliches.

    Bedenke auch immer, dass es dir letztlich nichts bringt, wenn sich auf dein geschöntes Angebot X Interessenten melden, die aber dann sobald sie das Fahrzeug näher begutachtet haben, reiß aus nehmen.... Das kostet dich nur Zeit und Nerven.

  4. So - die erste Hürde hast du damit schon genommen. Jetzt heißt es: Abwarten und Tee trinken bis sich der erste Interessent  telefonisch oder per E-Mail – bei dir meldet. Wenn du dein Angebot bereits umfassend informativ gestaltet hast, dürfte es kaum noch Klärungsbedarf geben und es geht letztlich dem Interessenten nur noch um eine Terminvereinbarung für eine Probefahrt.

  5. Hurra, der erste Kaufinteressent steht vor deiner Tür. Kommt es zu einer Probefahrt, so verzichte auf keinen Fall darauf, dir vorher Führerschein und Personalausweis anzuschauen. Am besten, du fährst bei der Probefahrt mit - sicher ist sicher. Gerade wenn du ein Menschenfreund bist und grundsätzlich niemandem etwas Unrechtes zutraust: Steig mit ein, denn so kannst du auch sicher Menschenfreund bleiben.

  6. Ist der Interessent auch nach der Probefahrt noch nicht abgesprungen, dann kommt jetzt der rechtliche Part: Folgende Punkte müsst ihr unbedingt berücksichtigen, damit später nicht das Böse Erwachen kommt. Zunächst gilt: Bereite in Ruhe einen Kaufvertrag vor. Hier nutzt du am besten ein Standardformular aus dem Internet.

  7. Am besten nicht allein! Du solltest nach Möglichkeit einen Freund oder Bekannten (nicht unbedingt Familienangehörigen, da als Zeuge nicht so glaubwürdig) bitten, beim Termin dabei zu sein. Zum einen hast du dann einen Zeugen, wenn irgendetwas schief läuft. So tut sich der Käufer viel schwerer, im Nachhinein zu behaupten, du hättest über einen bestimmten Mangel nicht aufgeklärt, obgleich du es getan hast. Zum anderen ist es so einfach sicherer für dich, sollte sich wirklich jemand mit kriminellen Absichten auf dein Angebot melden. Deshalb auch niemals an einsamen Orten oder Parkplätzen den Treffpunkt mit dem Interessenten vereinbaren – sicher ist sicher!
    Gleiches gilt für die Probefahrt! Bleib auf der sicheren Seite, das heißt: Fahr entweder mit oder lass dir zumindest für die Zeit der Fahrt den Personalausweis des Interessenten aushändigen.

  8. Besteht das Interesse auch noch nach der Probefahrt, so hast du es schon fast geschafft. Sei jetzt darauf gefasst, dass man versuchen wird, dich herunterzuhandeln. Das gehört beim Kauf von privat einfach dazu, auch wenn es für den Verkäufer nicht gerade angenehm ist. Sicher hast du auch schon das ein oder andere Mal auf dem Flohmarkt gehandelt. Am besten ist es, du setzt dir bereits von vornherein eine Schmerzgrenze und preist bereits bei der Preisgestaltung in der Anzeige einen Rabatt mit ein. Aber auch hier gilt: Bitte mit Maß. Sonst wittert der Kaufinteressent irgendwo einen vermeintlichen versteckten Mangel, wenn du im Endeffekt zu viel nachlässt.

  9. Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt beide den Kaufvertrag unterschrieben. Du übergibst das Fahrzeug (Schlüssel mit Ersatzschlüssel) inklusive Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief und Serviceheft und erhältst Zug um Zug – den vereinbarten Kaufpreis. Solltet ihr keine Barzahlung vereinbart haben, so solltest du zu deiner eigenen Sicherheit solange in Besitz des Fahrzeugs und der Fahrzeugpapiere bleiben, bis die Überweisung bei dir eingegangen ist.

  10. Zu guter Letzt noch ein Tipp, um böse Überraschungen zu vermeiden. Melde das Fahrzeug vor der Übergabe an den Käufer ab. Damit ist für dich nicht nur die Kfz-Steuerpflicht und die versicherungsrechtliche Haftung für den Wagen beendet. Du gehst so auch auf Nummer sicher, nicht für Verkehrsdelikte zu haften, die mit diesem Fahrzeug nach Übereignung und Übergabe – möglicherweise begangen werden. Also am besten, der Käufer besorgt sich für die Abholung des Fahrzeugs ein Überführungskennzeichen in Form einer Tageszulassung und montiert dieses an Ort und Stelle. Sobald er dann damit losfährt und hinter der nächsten Straßenecke verschwunden ist, hast du es geschafft!

    Wie ihr ja bestimmt wisst, müssen wir darauf hinweisen, dass wir keine rechtliche Gewähr bieten können, da wir gar keine Rechtsberatung von Gesetzes wegen leisten dürfen. Also bitte versteht unsere Tipps als gut gemeinte Anhaltspunkte – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtsverbindlichkeit.

 

 

 

Preise vergleichen mit dem Smartphone - Männer sind die größten Sparfüchse

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©vege

Mal ganz ehrlich: Gehört ihr auch zu denjenigen, für die das Smartphone zum wichtigsten Einkaufsbegleiter geworden ist? Immerhin nutzen laut einer aktuellen Gfk-Studie* 40 Prozent aller Verbraucher weltweit ihr Handy, um vor Ort im Geschäft Preise zu vergleichen. Und wer hätte das gedacht: Männer sind dabei noch eifriger im Sparen als Frauen! So liegt der Anteil der weiblichen Sparfüchse bei 22 Prozent hingegen der der männlichen bei 30 Prozent. Dennoch: Im weltweiten Vergleich sind die Deutschen beim mobilen Preisvergleich eher zurückhaltend. In China liegt der Prozentanteil bei über 50 Prozent. Nun ja, in China gibt es seit ein paar Monaten auch einen ganz besonderen Gehweg, speziell für Smartphone-Nutzer. Der Sinn dahinter: Diejenigen Fußgänger, die mit ihren Augen auf ihren Handy-Displays verwachsen sind, sollen zum einen - zu ihrem eigenen Schutz - vom Straßenverkehr abgeschirmt werden. Andererseits müssen aber auch die Nicht-User vor Kollisionen mit den unaufmerksamen Hard-Usern geschützt werden.

Ganz schön crazy ...auch wenn uns das unwillkürlich Schmunzeln lässt, bleibt ein ernster Hintergrund: Weltweit – auch bei uns in Deutschland – werden viel zu viele Menschen im Straßenverkehr nur deshalb verletzt - mitunter sogar tödlich - weil sie durch ihr Handy abgelenkt waren.

Dann doch besser gleich im Geschäft vor Ort Preise vergleichen als beim Fortbewegen auf der Straße. Oder Produkte im Geschäft abfotografieren, um sie an Freunde und Verwandte zu schicken, was laut besagter Studie immerhin ein Viertel der Smartphone-Besitzer regelmäßig tut. So werden Freunde und Familie dann doch noch mit in das Shopping-Erlebnis – zumindest mit einbezogen – wenn schon der gemeinsame Einkaufsbummel entfällt.

*GfK-Studie zur Nutzung von Mobiltelefonen im Geschäft

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