My home ist my castle - Kaufen oder doch besser mieten?

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© tyler67 Fotolia myhome

Gerade in Großstädten, attraktiven Universitätsstädten und Ballungsräumen stellt sich die Frage: Womit fährt man eigentlich besser? Kaufen oder mieten? Einerseits locken zurzeit niedrige Finanzierungskosten – Zinsen sind auf historischem Tief – andererseits kennen die Immobilienpreise, vor allem in Ballungsgebieten, bereits seit Jahren nur eine Richtung: steil nach oben. Und diese Tendenz hält wohl auch erst einmal an.

Zwar sind auch die Mieten - gerade in diesen Orten - kräftig gestiegen. Allerdings nach Meinung von Experten doch nicht derart explosionsartig. Und schließlich gibt es da ja auch noch den Gesetzgeber, der in Sachen Miethöhe bzw. Mieterhöhung einen Riegel vorschieben kann. So hat sich die Regierungskoalition bereits 2014 in Sachen „Mietpreisbremse" dahingehend geeinigt, dass „in Lagen mit angespanntem Wohnungsmarkt" die Miete nicht höher als 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. In Kraft treten soll diese neue gesetzliche Regelung noch in der ersten Jahreshälfte 2015. Solche gesetzlichen Beschränkungen kann es in unserer freien Marktwirtschaft natürlich nicht für den Verkauf von Immobilien geben. Hier gilt die Devise: Die Nachfrage bestimmt den Preis – und die ist in manchen Städten eben ungezügelt...

Unabhängig von dieser, doch sehr regional bedingten Marktlage, sollte sich jeder Kaufinteressent aber erst einmal hinterfragen, ob denn ein Immobilienerwerb überhaupt zu seiner persönlichen und beruflichen Lebenssituation passen würde. Ist ein Jobwechsel absehbar, so sollte man örtlich besser flexibel bleiben und fürs Erste auf Wohnungseigentum verzichten. Auch die finanzielle Unabhängigkeit möchten viele nicht aufgeben: Mindestens zweimal im Jahr in die Ferien fahren, teure Hobbys oder die ein oder andere Shopping-Extratour – all das ist dann meist nicht mehr drin im Budget. Hier sollte jedem Immobilieninteressenten klar sein, inwieweit er, ohne größere Einbuße an Lebensqualität, auch gut im Verzichten ist.

Klar, hier greift dir die aktuelle Zinssituation und ein richtiger Finanzierungsplan unter die Arme. Im Internet findest du einige „Kauf-Miet-Rechner", mit deren Hilfe du die Kosten eines Eigenheims und eines Mietobjekts auf beliebig viele Jahre gegenüber stellen kannst. (z.B. www.interhyp.de/kauf-mietrechner). Ausgehend von der monatlichen Kaltmiete die du für deine Wohnung zu zahlen hast, kannst du berechnen, ob und gegebenenfalls wann eine eigene Immobilie die günstigere Alternative darstellen würde.

Natürlich gibt es auch – unabhängig vom Finanziellen – Argumente für und gegen Immobilieneigentum. So sind auf jeden Fall die Instandhaltungskosten im Auge zu behalten. Gerade bei nicht mehr ganz taufrischen Objekten kann diesbezüglicher Aufwand ganz schön ins Geld gehen. Demgegenüber steht natürlich auch ein unschätzbarer Vorteil des Eigentümers: „My Home ist my Castle" – sprich, man kann – im baurechtlichen und nachbarschaftsrechtlichen Rahmen natürlich – weitgehend machen, was man möchte. Dies schafft nicht nur bauliche Gestaltungsfreiheit, sondern auch Freiheit in Sachen persönlicher Lebensgestaltung – von Tierhaltung über Partynächte bis hin zu Hausordnung ade....

 

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