Macht kaufen glücklich oder ist Glück einfach nicht käuflich?

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© Karin & Uwe Annas

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Schon der griechische Philosoph Aristoteles (*384 v. Chr. in Stageira;† 322 v. Chr.) hat behauptet, dass alle Menschen nach Glück streben und, dass Glück das allerhöchste Gut ist, dem alle anderen Güter – als diesem nur zweckdienlich – untergeordnet seien. Dabei unterschied er drei Lebensformen, deren Ziel das Glück sei:

 Die Lebensform der Lust, die des tatsächlichen auch politischen Lebens und die rein philosophisch-theoretische Lebensform, unabhängig von irdischen Gütern und äußeren Faktoren.

Und was tun Menschen heutzutage, um Glücksgefühle zu bekommen? Naja, was die zu erst genannte „Lebensform" anbelangt, dürfte sich seit Aristoteles nicht wirklich gravierend was verändert haben. Aber welche Aktivitäten entfaltet gerade der zeitgenössische Mensch außerdem, um glücklich zu sein? Klar, das, was Aristoteles mit „tatsächlichem politischen Leben" gemeint hat, ist wohl nach heutigem Verständnis im Sinne von gesellschaftlichem Einfluss bzw. sozialem Status zu verstehen. Gerade zu letzterem gehört natürlich auch das Anhäufen und Präsentieren von attraktiven Gütern, womit wir dann auch schon beim Thema „Shoppen" wären.

Macht Einkaufen aber tatsächlich glücklich? Und sind hier vielleicht Unterschiede zwischen Männern und Frauen festzustellen? Manche Stimmen behaupten schon, bald gibt es „Shoppen auf Rezept" als wirkungsvolles Antidepressivum. Shopping zur Belohnung nach durch gestandenen Belastungen oder um für kurze Zeit dem Dauerstress zu entkommen, steht bei Frauen laut einer TK-Studie* hoch im Kurs und ist als Mittel zur Entspannung eindeutig beliebter als bei Männern. Nun braucht man zum Shoppen natürlich auch das notwendige Kleingeld – ach ja, „Geld stinkt nicht", also darf es auch gerne mehr sein...

Andererseits macht Geld allein ja auch nicht glücklich", sagt man. Stimmt nicht ganz, so eine aktuelle Studie** aus den USA. Zwar mache Geld nicht unbedingt glücklich, aber doch wenigstens weniger traurig – diesen Effekt haben US-Psychologen nun entdeckt. So lägen die Vorteile von viel Geld weniger im Heraufbeschwören positiver Gefühle aber eindeutig im Abfedern negativer Gefühle.

Also lasst uns weiterhin mit dem ein oder anderem Einkauf unseren Frust abfedern....Wenn´s doch funktioniert!            

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Quellen:

* Bleib locker, Deutschland! – TK-Studie zur Stresslage der Nation

**www.welt.de/gesundheit/psychologie/article136695302/Geld-macht-nicht-gluecklich-aber-weniger-traurig.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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